
Ich bin Samuel Diekmann, Trauredner und Theologe, und begleite seit vielen Jahren freie Trauungen in ganz unterschiedlichen Rahmen. Bekannt unter anderem aus: SPIEGEL, ZEIT, Ntv, Deutsche Welle, VOX und RTL. Große Hochzeiten mit mehreren hundert Gästen gehören genauso dazu wie kleine, sehr persönliche Zeremonien im engsten Kreis. Was ich dabei immer wieder erlebe: Es ist nicht die Größe einer Hochzeit, die entscheidet, ob sie berührt. Es ist die Atmosphäre. Und genau das habe ich im Hilton Frankfurt Gravenbruch – vielen noch als Kempinski bekannt – auf eine besondere Weise erlebt.
Ein Ort, der eigentlich für Größe gemacht ist
Das Hotel liegt etwas außerhalb von Frankfurt, eingebettet in einen weitläufigen Park mit altem Baumbestand und eigenem See. Ein Ort, der auf den ersten Blick für große Hochzeiten gebaut ist. Große Säle, klare Abläufe, professionelle Strukturen. Ich war dort, um zwei sehr unterschiedliche, aber gleichzeitig sehr ähnliche Zeremonien zu begleiten: eine freie Trauung und eine Eheerneuerung. Beide im kleinen Rahmen.Und genau das hat den Ort verändert.
Eine Trauung, die bewusst klein gedacht war
Die freie Trauung fand im sehr überschaubaren Kreis statt. Nur wenige Gäste, viel Ruhe, keine große Bühne. Ich erinnere mich noch gut an den Moment kurz vor Beginn. Es war still. Kein hektisches Treiben, kein Koordinieren von Abläufen, sondern einfach nur dieses ruhige Warten auf das, was gleich passiert.
Das Paar – nennen wir sie Anna und David – hatte sich ganz bewusst gegen eine große Hochzeit entschieden. Nicht aus Kompromiss, sondern aus Überzeugung. Sie wollten keinen Event. Sie wollten einen Moment.
Und genau das hat man gespürt. Es war eine dieser Zeremonien, in denen man langsamer spricht. In denen Pausen nicht unangenehm sind, sondern dazugehören. In denen man merkt, dass wirklich zugehört wird.

Wenn nicht alles perfekt läuft – und es trotzdem gut wird
Eine kleine Anekdote, die zeigt, wie solche Tage manchmal laufen: Es gab einen Videografen, der mit einer Drohne arbeiten wollte. Große Bilder, besondere Perspektiven – eigentlich perfekt für diese Location. Das Problem: In der Drohne war keine Speicherkarte. Die Aufnahmen waren also… nicht da.
Das ist genau der Moment, an dem viele nervös werden. Weil plötzlich etwas „nicht funktioniert“. Aber genau das Interessante war: Es hat nichts kaputt gemacht. Die Stimmung blieb. Die Ruhe blieb. Die Zeremonie war nicht davon abhängig, ob etwas aufgezeichnet wird. Sie war im Moment da. Und das ist am Ende das Entscheidende.
Zwischen Ernst und Leichtigkeit: ein etwas anderer Sektempfang
Was danach kam, war ein Kontrast, den ich so auch nicht jeden Tag erlebe. Beim Sektempfang tauchte plötzlich ein Johnny-Depp-Piratenimitator auf. Voll ausgestattet, mit Gestik, Stimme, allem, was dazugehört. Das hätte komplett deplatziert wirken können. Hat es aber nicht. Im Gegenteil: Es hat die Stimmung aufgelockert, ohne sie zu zerstören. Die Gäste haben gelacht, es entstanden Gespräche, und gleichzeitig blieb dieser persönliche Rahmen erhalten. Das ist genau diese Balance, die man nicht planen kann. Die entsteht einfach – wenn das Grundgefühl stimmt.
Eine Eheerneuerung im engsten Familienkreis
Ein paar Zeit später durfte ich im gleichen Haus eine Eheerneuerung begleiten. Ganz anders im Setting, aber ähnlich in der Wirkung. Wir waren in einem kleineren Nebensaal, nur die engste Familie. Kein großer Rahmen, keine Inszenierung. Das Paar – nennen wir sie Katharina und Michael – war schon viele Jahre verheiratet. Und das merkt man solchen Zeremonien an. Es geht nicht mehr um das Versprechen für die Zukunft allein. Es geht auch um das, was war. Um das, was getragen hat. Und um das, was vielleicht auch nicht immer einfach war. Die Worte sind leiser. Aber oft ehrlicher. Nach der Zeremonie sind wir gemeinsam essen gegangen. Kein festes Programm, kein Druck, einfach ein gemeinsamer Abend. Und genau das hat gepasst.
Was diesen Ort für mich besonders macht
Das Hilton Frankfurt Gravenbruch kann große Hochzeiten. Das steht außer Frage. Die Infrastruktur, die Räume, die Abläufe – alles ist darauf ausgelegt. Aber das ist nur die eine Seite. Die andere zeigt sich erst, wenn man den Rahmen bewusst klein hält. Dann wird aus einem großen, luxuriösen Hotel plötzlich ein Ort, der Ruhe gibt. Der nicht im Vordergrund steht, sondern den Moment trägt. Und genau das macht ihn interessant.
Ein kurzer Hinweis zu den Bildern
Die Bilder in diesem Artikel sind bewusst als Themenbilder gewählt und zeigen nicht die tatsächlichen Zeremonien. Die Paare, die ich dort begleiten durfte, haben großen Wert auf Privatsphäre gelegt – und das respektiere ich. Deshalb nenne ich auch keine echten Namen und gebe nur Einblicke, die den Charakter der Tage widerspiegeln, ohne persönliche Details preiszugeben.
Ihr plant eine Trauung im Hilton Frankfurt Gravenbruch?
Ich begleite viele Hochzeiten in unterschiedlichsten Rahmen. Große, kleine, aufwendige, ganz reduzierte. Was ich aus diesen beiden Tagen im Hilton Frankfurt Gravenbruch mitgenommen habe, ist ziemlich klar:
- Es braucht keinen großen Rahmen, damit eine Zeremonie trägt.
- Aber es braucht einen Ort, der es zulässt.
Und manchmal ist genau das an einem Ort möglich, der eigentlich für das Gegenteil gemacht ist. Wenn Ihr überlegt, Eure Trauung im Hilton Frankfurt Gravenbruch zu feiern – ob im kleinen Kreis oder im größeren Rahmen – dann lasst uns gerne ins Gespräch kommen. Auf meinem Profil bekommt Ihr einen guten Eindruck davon, wie ich arbeite und was Euch erwartet.

Seit 2013 begleite ich, Samuel Diekmann, als Trauredner im Rhein-Main-Gebiet gemeinsam mit meinem Rednernetzwerk „rent-a-pastor“ Paare auf dem Weg zu ihrer ganz persönlichen Trauung. In dieser Zeit durften wir tausende Buchungsanfragen bearbeiten und viele unvergessliche Momente mitgestalten – in Deutschland und darüber hinaus. Ich freue mich auf Eure unverbindliche Buchungsanfrage. Urheber- und Autorenhinweis: Verantwortlich für Inhalt und Konzeption dieses Artikels ist Samuel Diekmann, sofern nicht anders gekennzeichnet. Die verwendeten Bilder stammen aus eigenen Quellen oder lizenzfreien Bilddatenbanken. Für einzelne Textpassagen, Metabeschreibungen und Überschriften wurde ein Assistenzsystem unterstützend eingesetzt.







