Lesbisches Hochzeitspaar bei freier Trauung, eine Braut küsst die andere zärtlich auf die Stirn
Emotionale Szene einer lesbischen Hochzeit: Eine Braut küsst ihre Partnerin liebevoll auf die Stirn.

LGBTQ Trauredner*in für Eure freie Trauung

Samuel Trauredner

Mein Name ist Samuel Diekmann. Seit 2013 begleite ich als Trauredner freie Trauungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Mein Schwerpunkt liegt im Rhein-Main-Gebiet rund um Seligenstadt, wo ich die meisten Zeremonien persönlich durchführe. Bekannt unter anderem aus: SPIEGEL, ZEIT, Ntv, Deutsche Welle, VOX und RTL.

Ich habe in diesen Jahren viele Paare begleitet. Ich kenne die stillen Momente kurz vor Beginn, das Chaos im Hintergrund, wenn der Zeitplan kippt, und die Augenblicke, in denen plötzlich alles passt. Ich habe erlebt, wie Reden tragen können – und wie sie verpuffen, wenn sie nicht wirklich zum Paar passen. Gerade bei LGBTQ Trauungen wird das besonders deutlich.

Eine Sache hat sich dabei immer wieder bestätigt: Eine freie Trauung steht und fällt nicht mit dem Ablauf. Sie steht und fällt mit der Verbindung zwischen euch und dem Menschen, der vorne steht.

Wenn ich an eurem Termin bereits vergeben bin oder ihr nicht aus meiner Region kommt, vermittle ich euch einen passenden Redner aus meinem Netzwerk. Entscheidend ist dabei nicht, dass ich die Trauung halte – sondern dass ihr jemanden findet, bei dem es wirklich passt. Seit über 15 Jahren begleite ich Paare bei freien Trauungen.

Zu meinen LGBTQ Trauredner*in

Persönliche, ehrliche und individuelle Zeremonien für queere Paare

Ihr sucht keinen Standard. Ihr sucht jemanden, der Euch wirklich versteht. Eine freie Trauung für LGBTQ Paare ist oft mehr als eine schöne Zeremonie. Es geht um Eure Geschichte. Um das, was Euch geprägt hat. Und manchmal auch um das, was nicht immer einfach war.

Genau deshalb braucht Ihr keinen beliebigen Trauredner. Sondern jemanden, der zuhört, versteht und daraus eine Trauung entwickelt, die sich nach Euch anfühlt.

Trauredner Samuel Diekmann bei einer freien LGBTQ Trauung mit lesbischem Hochzeitspaar in romantischer Atmosphäre
Freie Trauung für ein lesbisches Hochzeitspaar – persönlich, modern und individuell gestaltet

Was eine gute LGBTQ Trauung wirklich ausmacht

Viele schreiben „Love is Love“. Das stimmt. Aber es greift zu kurz. Eine wirklich gute queere Trauung berücksichtigt Dinge, die andere oft übersehen:

  • Unterschiedliche Coming-out-Geschichten
  • Familiäre Spannungen oder fehlende Akzeptanz
  • Individuelle Rollenbilder jenseits klassischer Erwartungen
  • Den Wunsch nach Sichtbarkeit – oder ganz bewusst nicht

Das klingt selbstverständlich. Ist es aber nicht. Viele Redner behandeln LGBTQ Trauungen wie jede andere. Das kann funktionieren. Muss es aber nicht.

Zu meinen LGBTQ Trauredner*in

Meine Haltung: Keine Schubladen. Aber echtes Verständnis.

Ich mache keine „Sonderbehandlung“. Aber ich nehme Eure Geschichte ernst. Das bedeutet:

  • Ich frage nach, statt zu interpretieren.
  • Ich arbeite mit Euren Begriffen, nicht mit meinen.
  • Ich baue Eure Realität in die Rede ein – nicht ein Klischee davon.

Und ja: Wenn es Themen gibt, die schwierig sind, bekommen auch die ihren Platz. Nicht dramatisch inszeniert. Aber ehrlich.

Mein persönlicher Weg zu lesbischen & schwulen Trauungen

Ich komme nicht aus einer liberalen Blase. Im Gegenteil. Ich bin sehr fromm sozialisiert worden und habe mehrere Jahre als Pastor in einer Kirche gearbeitet, in der gleichgeschlechtliche Trauungen schlicht „nicht vorgesehen“ waren.

Ich erinnere mich noch gut an einen Moment, der mir bis heute nachgeht: Ein Mitglied eines kirchlichen Gremiums sagte damals über gleichgeschlechtliche Paare: „Denen würde ich noch nicht einmal die Hand geben.“ Das hat mich schockiert. Und ich habe damals widersprochen. Und trotzdem wäre es unehrlich zu sagen, dass ich sofort frei davon war. Ich habe Zeit gebraucht. Jahre, um mich wirklich von dieser Prägung und der dahinterstehenden Theologie zu lösen.

Schwules Hochzeitspaar beim Ringtausch während einer freien Trauung mit Trauredner Samuel Diekmann im Hintergrund
Freie Trauung eines schwulen Paares – persönlicher Moment beim Ringtausch mit Trauredner im Hintergrund

Heute stehe ich an einem anderen Punkt. Ich begleite queere Paare aus voller Überzeugung. Nicht, weil es „modern“ ist. Sondern weil ich gelernt habe zuzuhören, umzudenken und Verantwortung für meine Haltung zu übernehmen. Und vielleicht ist genau das der Unterschied: Ich weiß, wie sich dieser Weg anfühlen kann. Und ich nehme ihn ernst.

Zu meinen LGBTQ Trauredner*in

Ein ehrlicher Hinweis zu unserem Rednernetzwerk

Ich arbeite mit einem großen Netzwerk an Traurednerinnen zusammen. Viele davon sind Theologinnen oder kommen aus kirchlichen Kontexten. Und dazu gehört auch Ehrlichkeit:

Nicht alle Redner*innen aus meinem Netzwerk dürfen gleichgeschlechtliche Trauungen begleiten. Das liegt nicht unbedingt an ihrer persönlichen Haltung, sondern oft an kirchenrechtlichen Vorgaben oder institutionellen Bindungen.

Man kann das kritisieren. Aber ich finde: Es ist besser, das offen zu sagen. Was für Euch entscheidend ist: Ihr bekommt von mir keine zufällige Zuteilung. Ich achte bewusst darauf, Euch nur mit Redner*innen zu verbinden, die wirklich zu Euch passen – auch in ihrer Haltung. Und wenn Ihr direkt mit mir arbeitet, stellt sich diese Frage ohnehin nicht.

Hier eine Auswahl an handverlesene Trauredner für Eure LGBTQ Hochzeit:

Weltlich, spirituell oder mit Segen – Ihr entscheidet

Freie Trauungen sind genau das: frei. Das bedeutet: Ihr könnt Eure Zeremonie komplett weltlich und persönlich gestalten. Ohne religiöse Elemente, ohne Vorgaben, ohne feste Liturgie.

Genauso ist aber auch das Gegenteil möglich: Wenn Ihr Euch eine spirituelle Dimension wünscht, kann Eure Trauung auch Raum für Segen, Gebet oder einen bewussten Bezug zu Gott haben.

Und ja – auch das gehört für mich dazu: Eine Trauung mit Gottes Hilfe, wenn Ihr das wollt. Wichtig ist dabei: Das ist keine kirchliche Trauung. Es gibt keine formalen Vorgaben oder Zwänge. Aber es kann eine sehr bewusste, persönliche Form von Spiritualität sein, die genau zu Euch passt. Ich habe Paare begleitet, die ganz bewusst auf religiöse Sprache verzichten wollten. Und andere, für die ein gesprochener oder gesungener Segen ein zentraler Moment war.

Beides ist richtig. Und beides bekommt bei mir den Raum, den es verdient.

LGBTQ Trauredner deutschlandweit

Ich selbst bin vor allem im Rhein-Main-Gebiet unterwegs: Frankfurt, Offenbach, Darmstadt, Aschaffenburg. Über mein Netzwerk vermittle ich passende Trauredner*innen in ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz. Und ganz ehrlich: Wenn jemand besser zu Euch passt als ich, sage ich Euch das auch.

Lesbisches multikulturelles Hochzeitspaar wirft gemeinsam den Brautstrauß bei freier Trauung mit Gästen im Hintergrund
Zwei Bräute werfen gemeinsam den Brautstrauß vor ihren Hochzeitsgästen – emotionale Szene einer freien Trauung
Zu meinen LGBTQ Trauredner*in

Häufige Fragen zu LGBTQ Traurednern & freien Trauungen

Können gleichgeschlechtliche Paare in Deutschland heiraten?

Ja. Seit dem 1. Oktober 2017 gilt in Deutschland die sogenannte „Ehe für alle“. Das bedeutet: Zwei Menschen können unabhängig von ihrem Geschlecht standesamtlich heiraten. Wichtig: Die rechtliche Eheschließung erfolgt immer beim Standesamt. Die freie Trauung ist die persönliche, emotionale Zeremonie danach.

Ist eine LGBTQ freie Trauung anders als eine „klassische“ freie Trauung?

Ehrlich: Manchmal ja. Manchmal nein. Der Unterschied liegt nicht in der sexuellen Orientierung, sondern in der Geschichte. Viele Paare bringen Erfahrungen mit, die mehr Raum brauchen:

– Coming-out
– Familiäre Spannungen
– Der Wunsch nach Sichtbarkeit oder Schutz

Genau das berücksichtige ich in der Gestaltung der Trauung.

Können wir unsere Trauung komplett frei gestalten?

Ja. Genau das ist der Sinn einer freien Trauung. Ihr entscheidet:

– weltlich oder spirituell
– humorvoll oder emotional
– mit Ritualen oder ganz schlicht

Es gibt keine Vorgaben. Nur das, was zu Euch passt.

Ist auch eine Trauung mit Segen oder Gottesbezug möglich?

Ja. Eure freie Trauung kann komplett weltlich sein. Oder bewusst spirituell. Auch ein persönlicher Segen oder ein Bezug zu Gott ist möglich – ohne kirchliche Vorgaben oder Zwänge. Entscheidend ist:
Es muss sich für Euch richtig anfühlen.

Begleiten alle Trauredner*innen gleichgeschlechtliche Trauungen?

Nein. Gerade in Netzwerken mit theologischen Hintergründen gibt es Redner*innen, die aus kirchenrechtlichen Gründen keine LGBTQ Trauungen durchführen dürfen. Deshalb ist es wichtig, genau hinzuschauen. Bei mir gilt: Ihr bekommt nur Vorschläge von Redner*innen, die wirklich zu Euch passen – fachlich und menschlich.

Können wir auch Freunde oder Familie einbinden?

Unbedingt. Viele Paare entscheiden sich dafür, dass:

– Trauzeug*innen sprechen
– Familie eingebunden wird
– gemeinsame Rituale entstehen

Das macht die Trauung oft noch persönlicher.

Wo begleitest du LGBTQ Trauungen?

Ich selbst vor allem im Rhein-Main-Gebiet: Frankfurt, Offenbach, Darmstadt, Aschaffenburg. Über mein Netzwerk aber auch deutschlandweit, sowie in Österreich und der Schweiz.