Fünf Tipps für die Gästeliste der Hochzeit (c) Samuel Gesang
Titelbild von Samuel Gesang

Gästeliste – Fünf Tipps für die Einladung der Hochzeitsgesellschaft

Lesedauer ca. 4 Minuten

Wen laden wir zu unserer Hochzeit ein? Wie verwalten wir die Gästeliste? An was alles müssen wir beim Einladen zu unserer Hochzeit denken? All diesen Fragen sind wir in folgenden Artikel auf den Grund gegangen und geben Euch fünf universelle, simple Tipps für Eure Hochzeitsgästeliste mit an die Hand.

1. Fangt früh an!

Ja, auch hier bleibt wieder die alte Weisheit Trumpf: Der frühe Vogel fängt den Wurm. In dem Artikel „Fünf Tipps für Eure Freie Trauung“ geben wir Euch ja bereits einen kleinen zeitlichen Rahmen und sinnvollen Ablauf für die Planung weiter und auch hier gilt: Wer früh anfängt, kann sich eine Menge Arbeit und Frust sparen. Die Gästeliste ist eines der Dinge, die ganz am Anfang Eurer Planung stehen sollte, denn von ihr hängen Dinge wie Sitzordnung, Platzbedarf, Catering usw. ab.

2. Einschränkung Lokation/ Budget

Ob man nun zuerst die Traumlocation bucht und danach die Gästeliste oder umgekehrt – klar ist: beides gehört zusammen! Eure Traumlocation (schon mal über eine Open-Air Hochzeit nachgedacht?) bringt Euch nix, wenn sie zu klein für Eure Hochzeitsgesellschaft ist. Nehmt den Faktor Platzbedarf also auf jeden Fall mit in Eure Überlegungen zur Hochzeitslocation auf.

Aber nicht nur die Hochzeitslocation sollte Euch ein Limit für die Gästeliste setzten. Die wohl naheliegendste Begrenzung ist und bleibt Eurer Budget. Wie viel Geld wollt Ihr ausgeben? Wie viel könnt Ihr?  Wir empfehlen Euch dafür unseren kostenlosen Budgetplaner – füllt diesen zunächst einmal ganz freizügig und grob aus und lasst den Rechner Euch dann mit dem Ergebnis schocken 😉

Fünf Tipps um den perfekten Hochzeitsredner zu finden

 

Diese fünf Tipps sind absolut universell und simpel, aber gleichzeitig GOLD wert, denn mit einem guten Hochzeitsredner steht und fällt die Zeremonie einer freien Trauung.

 

In einem zweiten Schritt solltet Ihr dann Prioritäten setzen und hier und da Abstriche machen. Verschafft Euch in unserer Kostenübersicht einen kleinen Überblick über mögliche Kosten, die auf Euch zukommen könnten.

3. Wen wollt ihr, wen müsst ihr einladen?

Wenn Ihr Eure räumlichen und finanziellen Begrenzungen kennt, geht es an die Einladungsliste. Nehmt Euch hier zunächst einen simplen Block Papier und teilt grob einige Kategorien ein, z.B. Familie, Freunde, Arbeit, Dienstleister usw., und schreibt dann jeder für sich seine persönliche Einladungsliste. In einem zweiten Schritt fügt Ihr diese beiden Listen dann in einer gemeinsamen Liste zusammen.

Ungebetenen Gästen ist nicht gestuhlt.

(Deutsches Sprichwort)

In einem dritten Schritt solltet Ihr die gemeinsame Liste besprechen, diskutieren und hier und da Namen streichen. Hört dabei auch auf Euer Bauchgefühl – wen meint Ihr, einladen zu müssen, wollt die Person aber eigentlich nicht wirklich dabei haben? Bleibt Ihr selbst! Macht keine Geschäftsfeier daraus, sondern eine Liste mit Menschen, mit denen Ihr einen der intimsten Momente Eures Lebens öffentlich teilen wollt.

Selbstverständlich könnt Ihr Euch auch überlegen, ob alle Eure Gäste auch zur Feier eingeladen sind oder ob Ihr Trauung und Feier voneinander trennt. Mit dieser inhaltlichen Trennung könnte man auch einige “B-Gäste“ bedienen.

Je lieber die Gäste, um so schöner die Feste.

(Sorbisches Sprichwort)

Die Erfahrungen sind sehr unterschiedlich, aber wir würden Euch aus Erfahrungraten, dass Ihr mit maximal 10% Absagen rechnen solltet. Eine Liste mit „Ersatzgästen“ könntet Ihr also auch erstellen und diese erst dann einladen, wenn andere Gäste abgesagt haben.

4. Verwaltung der Gästeliste EXLE

Wenn Ihr wisst, wen Ihr einladen wollt, dann geht es an die Verwaltung der Gäste. Selbstverständlich könnt Ihr all das auch in Papierform machen, aber wir empfehlen Euch, das ganze z.B. mit einer Excel-Liste zu verwalten. So eine Verwaltung kann zu einer recht komplizierten Sache werden. Wer bringt Kinder mit? Wer hat eine Nahrungsmittelallergie? Wer ist Vegetarier oder Veganer? Wer Raucher? Wer braucht eine Hotelübernachtung? usw.

Bei all diesen Fragen die Übersicht zu behalten, das ist schon eine Recht komplexe Angelegenheit! Wir empfehlen Euch die kostenlose die kostenlose Excel-Tabelle von Kartenmacher.de:

Das ist eine wirklich gute Übersicht, bei der sich jemand richtig Gedanken gemacht hat und Ihr einen super Überblick habt (hier könnt Ihr sogar Details nur für den Caterer ausdrucken, habt gleich eine eigenen Liste für die Tischplanung/ Einladungskarten/ Hotel usw.) .

5. Save the Date/ Einladungskarten

Vor der eigentlichen Einladung empfiehlt sich vorab schon einmal, alle mit einer Save-the-Date Mitteilung aufmerksam zu machen. Das könnt Ihr via WhatsApp, E-Mail oder postalisch machen. Wichtig dabei ist, dass Eure Gäste sich schon einmal frühzeitig den Termin vormerken und reservieren können.

Jetzt kommen wir zu der eigentlichen Einladung. Wie wollt Ihr Eure Gäste einladen? Wollt Ihr die Einladungskarten selber basteln oder wollt Ihr auf einen Dienstleister zurückgreifen. Für beide Varianten gibt es gute Gründe. Wenn Ihr Euch dazu entschließt, Euch viel Zeit und Arbeit ersparen zu wollen, und auf einen Dienstleister zurückgreifen wollt, dann empfehlen wir Euch die Kartenmacherei – hier bekommt ihr sehr gute, wunderschöne Produkte zu fairen Preisen und das in sehr guter Qualität.

Freie Trauung – fünf Tipps für Eure Hochzeit

 

Immer mehr Paare entscheiden sich für eine individuelle, freie Trauung anstatt einer kirchlichen, die leider oft als „von der Stange“ empfunden wird. Der ganz große Vorteil ist, dass man viel flexibler ist und die Trauung sehr den eigenen Vorstellungen anpassen kann. Unsere Hochzeitsredner sind in beiden „Hochzeitswelten“ zuhause und können Dich in beiden Fällen gut beraten.

 

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